2 krasse Tage - jeder auf seine Weise

Martina Zander • 19. Mai 2026

am 18.05.26  hatten wir insgesamt 8 Teams im Einsatz

Unser lieber Sebastian N. hatte insgesamt 95 Hektar zu mähen (50 Felder) und wir hatten viel zu tun. Alle Akkus (die der Dohnen, aber auch unserer)  waren am Ende der Einsätze "ausgezutzelt" - aber alle Kollegen fuhren glücklich heim. Ein erfolgreicher Tag - ein geniales Team. Viel Spaß und Freude - und am Ende des Tages ging alles gut.

Sebastian gab in der Nacht noch Entwarnung: eine trächtige Geiß, auf die wir hingewiesen hatten, hatte Babys bekommen - Dank des Hinweises konnten sie gefunden werden, ohne dass etwas passierte. Alle Kitze wurden ganz schnell wieder freigelassen und kein Kitz ist auf seinen Feldern zu Schaden bekommen.


So eine wundervolle Zusammenarbeit ist einfach super! Intern im Team, im Hintergrund und mit Landwirten und Jägern.


Unser  LIeblingsbild des Tages:  so schön kann die Freiheit sein

19.05.26  Es hattwe die ganze Nacht geregnet und es schüttete noch in der Früh  

Als ich (Martina) unserer Landwirtin Micky um 4h früh schrieb, dass es bei uns in Neufahrn schüttet und ob sie wirklich mähen will, sagte sie "doch, der Franz meint, es geht schon" - dass die Drohnen aber nicht bei Regen fliegen dürfen, war ihr nicht so direkt bewusst. 

Da hat sich nun unsere M30T - unsere regentaugliche Drohne, für die wir 15.000€ investiert haben - gelohnt.


Sie brachte uns insgesamt 5 Kitze "ins Netz" und ein paar Babyhasen, die aber ins Nachbarfeld auswanderten.


Ich brauchte aber dann doch eine heiße Dusche, als ich um 10.30 Uhr endlich daheim war.


Zum Glück hatte der Regen aufgehört, so dass Andrea und Valentin noch ihre Drohnen für die letzten Felder anschmeißen konnten. Vorbildlich wurde gleich im Anschluss gemäht und die Kitzen konnten gleich durch unser Team wieder in die Freiheit entlassen werden.

von Martina Zander 16. Mai 2026
Beim Spazierengehen hatte ein Hund (vorbildlich an langer Leine) ein Kitz im Gras gefunden - und leider abgeschleckt!
von Martina Zander 13. Mai 2026
4. - 12.05.26 135 Felder und 340 Hektar In vielen Einsatzteams wurde es in der zweiten Einsatzwoche schon deutlich anstrengender - viele Wärmepunkte mussten angelaufen werden, da an manchen Stellen das Gras schon recht hoch war. Oft entpuppten sich die Übeltäter als erwachsene Häschen, die aber erst aufsprangen, als wir uns ihnen näherten. So großartig die Drohne auch ist: durch Gras kann sie nicht schauen und wenn sich die Tiere nicht verscheuchen lassen, muss man leider hin, um zu schauen, was sich verbogen hält. Wir hatten einige Gelege von Ente und Fasan, die wir absteckten (in einem Fall wurden die Eier aber auch zu einem Geflügelhalter gebracht, die die Fasan-Eier durch eine Bruthenne ausbrüten lässt). Und auch die Anzahl der Kitze konnte sich bereits sehen lassen - sogar 2 Flitzer waren schon dabei. Toni bekommt eine Ehrennadel als "Gebährende-Geißen-Retter" - nach dem Einsatz am 2.5. hatte er wieder 2 tragende Geißen im Feld und wir flogen das Feld daher am Abend nochmal ab. Eine Geiß ließ sich mit der Drohne verscheuchen, die andere war so träge, dass wir bis auf 3 m. an sie heran kamen, erst dann sprang sie auf. Ihre Babys wird sie nun auf einem anderen Feld bekommen müssen, Toni hatte gleich im Anschluss gemäht.
von Martina Zander 3. Mai 2026
unser erstes Saisonkitz
von Martina Zander 30. April 2026
am 29.4. hatten wir mehrere Aufträge in unserem Gebiet: 47 Hektar und 19 Felder wurden abgeflogen das war optimal, zum "Warmlaufen" - noch keine Kitze im Gras, genug Piloten und alle konnten sich langsam an das Feeling gewöhnen, wie die Einsätze so ablaufen. Man lief an ein paar "verdächtige" Stellen, so dass man auch mal das Equipment zum Einsatz bringen konnte. Am 30.4. waren es dann schon 80 Hektar und 34 Felder und es passierte dann etwas unglaublich Tolles Andrea flog für unseren Landwirt den Toni in Eicherloh. Keine Kitze, aber zwei tragende Geißen. Sie wies Toni darauf hin und er mähte entsprechend vorsichtig, langsam und aufmerksam. Und siehe da: er sah eine Geis im Feld und daneben die Nachgeburt. Daneben lagen zwei frisch geborene Kitze. Der Jäger trug sie vorsichtig aus dem Feld, Toni mähte zu Ende und kurze Zeit später sah man dann die Geis bei den Kitzen - wie sie nuckelten. Die 3 hatten echt zwei Schutzengel - Danke Andrea, danke Toni! hier der Film vom Toni - etwas verwackelt - aber wunderschön, wenn man weiß, was zu sehen ist